JetPack – Racketenrucksack Serienproduktion

Geschrieben von Queztapotel am 26 Feb, 2010 in Technik |

Das neuseeländische Unternehmen Martin Aircraft Company will Ende des Jahres einen Raketenrucksack, auch Jetpack genannt, als kommerzielles Produkt für jedermann aus den Markt bringen, berichtet die britische Tageszeitung Daily Telegraph.

Ein Motor treibt zwei Propeller

In die Luft gehoben wird das Fluggerät von zwei senkrecht angeordneten Propellern, die von einem rund 200 PS starken Motor angetrieben werden. Mit zwei Steuerknüppeln kann der Pilot Höhe, Richtung und Geschwindigkeit steuern.

Das etwa 1,5 m hohe und 1,6 m breite Fluggerät wiegt leer rund 113 kg. Dazu kommt das Gewicht des Treibstoffs: Der Tank des Jetpacks fasst knapp 19 Liter, was für eine halbe Stunde Flugzeit und eine Strecke von gut 50 km ausreicht. In Tests haben die Neuseeländer bereits Höhen von 2.400 m erreicht.

500 Jetpacks im Jahr

In der vergangenen Woche hatte Martin einen Investor gefunden, der dem Unternehmen 12 Millionen neuseeländische Dollar, umgerechnet rund 6,1 Millionen Euro, zur Verfügung stellt, berichtet das neuseeländische Nachrichtenangebot Stuff. Beide Unternehmen haben ein Joint Venture gegründet, an dem der Partner, ein namentlich nicht genanntes Luftfahrtunternehmen, 51 Prozent halten wird. Ziel ist, im Jahr 500 Raketenrucksäcke zu bauen.

Martin wird Bestellungen nach eigenen Angaben voraussichtlich im Herbst 2010 annehmen. Nach Medienberichten wird ein Raketenrucksack rund 56.000 Euro kosten.

Na wenn das mal nicht Überraschungsbesuche von oben ermöglicht.

Gruss
W.

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